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Euroman-Hückelhoven

Triathlon in Hückelhoven über die Olympische Distanz

Nach meinem Einstieg in den Triathlon mit ein paar Volksdistanzen und einem für mich völlig besch..... schwimmen beim Volkstriathlon in Hückeswagen, wollte ich doch noch einen schönen Saisonabschluss mit einem längeren Wettkampf incl. schwimmen im freien Gewässer mit Neo. Also auf zum Euroman nach Hückelhoven.

Da es mein erster Kurztriathlon im offenen Gewässer mit Neo war, hatte ich schon ein bisschen Bammel wie alles so klappen würde nach dem Hauen und Stechen in der Bever. Ich wollte ja nicht zu schnell angehen, aber nach kurzer Zeit hatte ich eine prima Lücke gefunden und ich konnte ein gutes Tempo über die Distanz schwimmen. Nach Runde 1 dann die Zeitkontrolle: 10 min. mit Neo bei auf 500 m: irgendwie komisch ! , aber weiter und nach Runde 2 u. 3 hatte ich 33 min auf der Uhr. Aber es waren ja nicht 1,5 km, sondern 1,7 km wie der Veranstalter später zugab und somit war ich zufrieden.

Dann der Wechsel zum Radfahren:

Die Arme verdreht und verbogen, oben über die linke Schulter, unten hinter der rechten Schulter: Der blöde Bändel an dem Reißverschluss blieb verschwunden. Und da man nicht alles wissen muss, sondern nur wo es steht, ... stand doch da die Cornelia Gebhardt. Rücken zugedreht, ein paar Zentimeter gezupft und da war er: nicht nur der der Bändel, sondern auch der Wettkampfrichter. Er schaute mir so tief in die Augen, als wollte er mir einen Heiratsantrag machen. Doch ich hatte Glück. Es war nur die gelbe Karte wegen fremder Hilfe. Er schrieb aber nichts auf, also weiter und runter mit dem Neo. Ziehen und zerren, drauf rumtreten... irgendwie ging das in Roth bei Lothar Leder schneller.

Auf dem Rad lief es recht gut und mit einem 30er Schnitt war ich zufrieden obwohl die Strecke Abschnittweise verdreckt, sehr uneben war und einige Teilnehmer stürzten. Allerdings gefiel mir das Windschattenfahren und Hinterradlutschen anderer Teilnehmer/Gruppen nicht so gut.

Der Wechsel zum Laufen, war wie immer wie auf Eiern. Die Ankündigung, dass es eine Treppe raufgeht, hatte ich ja mitbekommen, aber dass dann noch eine längere Treppe da war fand ich dann nicht mehr so lustig. Und damit weiter keine gute Laune aufkommt, hatte der Veranstalter anschließend noch den einzigen Hügel westlich des Rheins nach der Treppenlauferei in die Strecke eingebaut.

Also war der Puls schon zu Anfang recht hoch und ich lief erst mal langsam los. Auf der zweiten Runde ging es dann besser und ich hatte ein gutes Tempo gefunden. Dachte ich. Denn hinter mir hörte ich recht schnell ein schnaufen und stampfen auf mich zukommen. Mit einem Klaps auf meinen Allerwertesten hörte ich dann von Manfred Okrus: „Na, was ist los, Herbert". Also war Endspurt angesagt und ich wollte doch einen schönen Saisonabschluß.

Schlussendlich war es für mich ein guter Wettkampf und mit 2:48 Std war ich auch zufrieden .